Gerade zur Adventszeit ist man unkontrolliert am Schlemmen. Plätzchen hier, Plätzchen da, Glühwein dort. Das ist zwar eine wunderschöne Zeit und ich freue mich jedes Jahr auf’s Neue auf sie, aber gleichzeitig ist sie für unseren sensiblen Bauch strapaziös. Das Essen liegt schwer im Magen und bereitet regelmäßig Ärger. Deshalb habe ich fünf Rezepte für Weihnachtsplätzchen für euch, die bekömmlich sind und dennoch wahnsinnig lecker!

1. Die Spekulatius-Crinckles

Die Spekulatius Crinkles sind mal etwas völlig anderes! Als ich es meiner Familie zum Kaffee servierte, war jeder einfach nur begeistert. Das Rezept war zunächst nur ein reines Experiment von mir, ich kenne es eigentlich nur mit Espresso als Zutat. Ich wollte die Crinkles allerdings mit einem Weihnachtsgewürz aufpeppen. Dabei sind diese Plätzchen mit Suchtfaktor zustande gekommen! Klicke einfach immer auf das Bild und gelange direkt zum Rezept. 

2. Choco-Crossies mit Pekannüssen

Das Rezept für Choco Crossies gehört zu der Serie „Schnell&Unkompliziert“. So lob ich’s mir! Und das trotz selbstgemachter Schokolade und Pekannüssen. 

Die Zutaten können je nach Verträglichkeit kombiniert werden. Ich habe für mein Rezept selbstgemachte Schokolade ausprobiert. Wem das allerdings zu aufwendig ist oder nicht so einfach an die Zutaten rankommt, kann auch fertige Schokolade kaufen. Anstatt der Dinkelflakes könnt ihr zu gängigen Cornflakes und bei den Pekannüssen zu Mandelstiften greifen. Ihr könnt das Rezept wirklich je nach Lust und Laune variieren. Wie immer enthält mein Rezept keinen Haushaltszucker oder wahnsinnig viele Zutaten. Easy peasy also! Lasst es euch schmecken!

Tipp für sensiblen Bäuche:

Dinkel enthält deutlich weniger FODMAP’s als Weizen, gilt allerdings nicht als FODMAP-arm. Die individuelle Verträglichkeit sollte daher getestet werden. Kleine Mengen (2-3 Stück) werden in der Regel gut vertragen.

3. Spekulatius-Kakao-Kugeln

Spekulatius- sowie Lebkuchengewürze enthalten die typischen weihnachtlichen Geschmacksnoten wie Zimt, Piment, Nelken, Muskat oder Kardamom. Diese Gewürze dürfen einfach nicht in der Weihnachtsbäckerei fehlen. In Kombination mit Nüssen, Kakao und Datteln ergeben sie die leckersten aller leckersten Energiekugeln der Welt – die Spekulatius-Kakao-Kugeln. Für unser Bäuchlein genau die richtige Mischung, denn das Weizenmehl und das viele Zucker bleibt uns bei diesem Rezept erspart. 

Tipp für sensiblen Bäuche:

Bei einer FODMAP- sowie Histamin-armen Ernährung sollte man auf die Aufnahmemenge der empfohlenen täglichen Kugeln aufgrund der getrockneten Früchte sowie des Kakaopulvers achten. Je nach Verträglichkeit empfehle ich 2-3 Stück. 

4. Gingerbread Flapjacks

In meinem Buch „Sensible Bäuche essen anders“ gibt es unter dem Kapitel „Süßes oder Saures“ tolle Rezepte für Snacks, Kuchen aber auch Eingelegtes, die unsere Darmgesundheit fördern. Darunter findest du auch das Rezept Gingerbread Flapjacks, das wunderbar zur weihnachtlichen Stimmung passt. Anstatt die Flapjacks wie Riegel zu machen, kannst du sie in kleine Happen schneiden. Das ist sogar verträglicher für Menschen, die sich insbesondere FODMAP- und Histamin-arm ernähren.

5. Weihnachtlicher Gewürzkuchen

Zugegeben, das sind keine Plätzchen. Aber gerade zur Advents- und Weihnachtszeit, während der man viel im Beisammensein von Familie ist, macht der Kuchen eine tolle Figur. Von der Zutatenliste habe ich das Rezept für den weihnachtlichen Gewürzkuchen an unsere sensiblen Bäuche angepasst. Die Zutatenliste ist überschaubar, der Zucker durch Reissirup ersetzt, das Weizenmehl mit dem nussigen und glutenfreien Buchweizenmehl  rausgekickt. Den Schokoguss habe ich aus hauseigener Schokolade gepimpt mit Zimt und Walnussstreuseln gemacht. Der Kuchen ist saftig und angenehm süß. 

Über mich

„Hallo, mein Name ist Dominika!

Ich bin Ernährungswissenschaftlerin und habe seit mehreren Jahren meine Spezialisierung im Bereich „Darmgesundheit“. 

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Häufige Fragen

Ich habe alles ausprobiert. Am besten geht es mir, wenn ich nichts esse. Entlaste ich damit den Darm?

Um eine ausreichende Nährstoffzufuhr, eine reiche Darmmikrobiota sowie eine ganzheitliche Gesundheit aufzubauen und zu erhalten, ist eine regelmäßige und Symptom-orientierte Ernährung notwendig. Der Darm und seine Bewohner brauchen die richtige Nahrung. Lass dich auf deinem Weg professionell beraten und sei geduldig. Tausche dich darüber am besten mit deinem Ernährungsberater aus oder kontaktiere mich gerne über das Formular. 

Ich habe keine festgestellten Intoleranzen. Warum vertrage ich dennoch keine frischen Milchprodukte oder ballaststoffreiche Lebensmittel?

Frische Milchprodukte enthalten höhere Mengen an Probiotika als gewohnt, sodass diese kurzfristig zu Laktoseunverträglichkeit-ähnlichen Symptomen führen können. Ähnlich verhält es sich auch bei ballaststoffreichen Lebensmitteln, die Präbiotika enthalten. Der Darm muss sich schlichtweg an die neue Bevölkerung gewöhnen. Entlasten kannst du deinen Bauch anfangs durch eine Kombination aus Gemüse und pflanzlichen Ölen (z.B. Leinöl).

Kohlsorten, Bohnen oder auch Ballaststoffe blähen auf. Wie kann ich dagegen vorgehen?

Eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig, dazu gehören auch gesunde Fette. Diese entlasten nämlich den Darm, indem sie dafür sorgen, dass die Nahrung länger im Magen verweilt. Kombiniere die Mahlzeiten daher immer mit pflanzlichen Fetten. Aber aufgepasst – auch die Menge ist wichtig. Beispielsweise bläht tiefgekühltes Kohl oder Bohnen weniger auf.

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