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Gerade mit meiner Vorbelastung – Morbus Crohn, einer chronischen Darmerkrankung – hat es mich schon immer interessiert, in welcher Verfassung sich meine Darmflora befindet. Durch die chronische Entzündung und die begleitenden Symptome wie Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit wird die Mikrobiota ganz schön in Mitleidenschaft gezogen. Die Durchlässigkeit der Darmflora nimmt zu, Nährstoffe können nicht entsprechend aufgenommen werden und die Vielfalt der Darmbakterien nimmt ab. Darmbakterien sind für viele Funktionen im Körper wichtig, darunter können sie Einfluss auf unseren Immunsystem, Appetit und Durst, ja sogar Gewicht nehmen, dies belegen inzwischen viele Studien. In Zusammenarbeit mit „for you e-Health“ habe ich mich mit den Themen Mikrobiota, Gewicht und Darmtests beschäftigt und bin in die aktuelle Sachlage für euch eingetaucht.

Wie hängt die Bakterienzusammensetzung mit dem Gewicht zusammen?

Etwa 100 Billionen Bakterien teilen mit uns unser Zuhause und bilden so ein Ökosystem. Die meisten Bakterien darunter gehören zu den vier größten Stämmen: Firmicutes, Actinobakterien, Proteobakterien und Bacteroidetes. Die Bakterienvielfalt ist laut Untersuchungen bei Übergewicht  verändert, dies betrifft im Genaueren zwei Stämme. Der Stamm der Firmicutes ist erhöht, wo hingegen der Stamm der Bacteroidetes reduziert ist. Die Verschiebung der Zusammensetzung nennt man in der Fachsprache Dysbiose. Die Frage nach der Kausalität bzw. ob die Veränderung der Darmflora eine Ursache oder eher eine Folge ist, bleibt derzeit leider noch unklar.

Doch warum nehmen manche mehr und manche weniger zu und das, obwohl sie im Grunde das Gleiche essen? 

Das Wirkungsprinzip ist Folgendes: Die Darmbakterien nutzen Nahrung, insbesondere Ballaststoffe, als Substrat. Bestimmte Darmbakterien produzieren während des Verdauungsprozesses also bestimmte Stoffwechselprodukte. Die Firmicutes Stämme führen dazu, dass sowohl Stärke als auch Polysaccharide verstärkt durch Enzyme gespalten werden, wodurch Übergewichtige mehr Energie aus der Nahrung gewinnen, sie sind also sehr gute Verwerter. Folglich nimmt man im Vergleich zum Normalgewichtigen mehr Kalorien auf – das kann bis zu 200 Kalorien am Tag mehr ausmachen. Wenn man dies hochrechnet, können es bis zu 10 kg Unterschied im Jahr sein.

Über welche Wirkmechanismen können die Darmbakterien noch das Gewicht beeinflussen? 

Unsere Darmzellen bilden gemeinsam mit den Bakterien Hormone, darunter auch für die Sättigung zuständigen Hormone. Dadurch können die Darmbakterien unseren Appetit auf Lebensmittel, auch ungesunde, steuern. Der Einfluss unserer Bakterien und auch deren Zusammensetzung ist enorm, besonders wenn es um die Speicherung von Körperfett, Heißhungerattacken und die Aufnahme an Kalorien geht.  Daher finde ich es interessant und auch wichtig, hin und wieder einen Blick auf die Verfassung der Darmflora zu werfen und tatsächlich eine Darmfloraanalyse durchführen zu lassen. 

Sind Darmfloraanalysen sinnvoll?

Einige Labore und Hersteller bieten Darmtests an, die Stuhlproben und somit auch die Darmflora analysieren. Die Tests werden jedoch nur in seltenen Fällen von Ärzten angeboten, denn die meist hohen Kosten werden leider nicht von Krankenkassen übernommen. Zudem steht die Forschung noch relativ am Anfang, um genauere Aussagen über den Zusammenhang zwischen Erkrankungen und Mikrobiota treffen zu können. Auch untersteht die Mikrobiota kurzzeitigen Schwankungen, die beispielsweise auf Medikamenten-Einnahme, Reisen oder Nahrungsmittel zurückzuführen sind. Dies sollte man immer im Hinterkopf behalten bevor man eine Darmfloraanalyse angeht.  Die Ergebnisse der Analyse können jedoch für Ernährungs- und Lifestyleempfehlungen nützlich sein.

Was genau kann ich mit einer Darmfloraanalyse untersuchen?

„for you e-Health“ bietet verschiedene, erschwingliche Stuhltests an, beispielsweise zur Analyse des allgemeinen Darmgesundheitsstatus, der Darmpilze oder des Darm-Schlank-Index. Zur vollen Übersicht und Kosten schaust du am besten direkt auf deren Website vorbei. Das tolle daran ist, dass du alles unkompliziert von zuhause aus machen kannst. Du musst nicht zum Arzt rennen und die Untersuchungen werden von einem zertifizierten Labor durchgeführt. Auch die Ergebnisse werden dir übersichtlich und verständlich online zur Verfügung gestellt. Auf Basis dessen werden dir ebenfalls Empfehlungen zur Ernährung gegeben. Alles aus einer Hand, liebevoll gestaltet und verständlich erklärt.

Wie sind meine Ergebnisse ausgefallen und wie fand ich den Test?

Ich habe mich für einen Stuhltest entschieden, der den Darm-Schlank-Index analysiert. Leider musste ich mit dem Test einige Wochen warten, da bei mir kürzlich eine Darmspiegelung durchgeführt wurde. Aufgrund des Eingriffs und der Abführung kann es nämlich zur kurzzeitigen Schwankung der Darmmikrobiota kommen und diese muss sich mindestens 4 Wochen von dem Eingriff erholen. Daher lege ich euch wirklich an’s Herz: Bevor ihr in den Test investiert und damit startet, achtet darauf, dass ihr diesen nicht direkt nach einer Antibiokatika-Behandlung, einer Reise oder einer zeitlich-begrenzten Diät (z.B. Fasten) durchführt.

Für mich war die Durchführung des Tests angenehm, besonders verglichen zum sonst so stressigen und zeitlich begrenzten Arztbesuch. Ich konnte mir in Ruhe alle Ergebnisse anschauen und die entsprechenden Ernährungsempfehlungen durchlesen. Dadurch erhält man stärkeres Verständnis für das Thema. Die Ergebnisse sind in deinem persönlichen Kundenkonto abgespeichert und jederzeit einsehbar. Wie oft kommt es vor, dass der Arzt die Ergebnisse eines Tests nur kurz anreißt? Dann folgt ein Rezept für die Apotheke und der Käs’ ist gegessen.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich erleichtert war, als ich mein Ergebnis sah. Das Bacteroidetes-Firmicutes-Verhältnis liegt im Normbereich. Beim nächsten Mal würde ich mich aber doch für den Darmgesundheits-Status entscheiden. Der Test ist zwar etwas teurer, aber mit ihm hat man die Möglichkeit, die gesamte Palette sowie den Status abklären zu können und nicht nur die Bacteroidetes und Firmicutes Stämme.  

Über mich

„Hallo, mein Name ist Dominika!

Ich bin Ernährungswissenschaftlerin und habe seit mehreren Jahren meine Spezialisierung im Bereich „Darmgesundheit“. 

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Häufige Fragen

Kohlsorten, Bohnen oder auch Ballaststoffe blähen auf. Wie kann ich dagegen vorgehen?

Eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig, dazu gehören auch gesunde Fette. Diese entlasten nämlich den Darm, indem sie dafür sorgen, dass die Nahrung länger im Magen verweilt. Kombiniere die Mahlzeiten daher immer mit pflanzlichen Fetten. Aber aufgepasst – auch die Menge ist wichtig. Beispielsweise bläht tiefgekühltes Kohl oder Bohnen weniger auf.

Ich habe keine festgestellten Intoleranzen. Warum vertrage ich dennoch keine frischen Milchprodukte oder ballaststoffreiche Lebensmittel?

Frische Milchprodukte enthalten höhere Mengen an Probiotika als gewohnt, sodass diese kurzfristig zu Laktoseunverträglichkeit-ähnlichen Symptomen führen können. Ähnlich verhält es sich auch bei ballaststoffreichen Lebensmitteln, die Präbiotika enthalten. Der Darm muss sich schlichtweg an die neue Bevölkerung gewöhnen. Entlasten kannst du deinen Bauch anfangs durch eine Kombination aus Gemüse und pflanzlichen Ölen (z.B. Leinöl).

Kohlsorten, Bohnen oder auch Ballaststoffe blähen auf. Wie kann ich dagegen vorgehen?

Eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig, dazu gehören auch gesunde Fette. Diese entlasten nämlich den Darm, indem sie dafür sorgen, dass die Nahrung länger im Magen verweilt. Kombiniere die Mahlzeiten daher immer mit pflanzlichen Fetten. Aber aufgepasst – auch die Menge ist wichtig. Beispielsweise bläht tiefgekühltes Kohl oder Bohnen weniger auf.

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