Erkrankungen der Verdauungsorgane gehören mittlerweile, neben Herzerkrankungen, zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland und doch werden sie immer gerne unter den Teppich gekehrt. Keiner redet gerne darüber, ob es dabei um Reizdarm oder gar künstlichen Darmausgang handelt. Sobald das Thema zur Sprache kommt, herrscht ein peinliches Schweigen. Aber warum?!

Ich bin so, so, so, so, so stolz und glücklich, dass selbst die großen Zeitungen wie „die Welt“ sich mit diesem Thema auseinandersetzen und ohne Umschweifen näher an das Volk bringen. Im Ernst: Wir müssen anfangen, darüber zu sprechen! 

Gerade, wenn man sich unser Gesundheitssystem ansieht, wird noch viel zu wenig für Betroffene gemacht und angeboten. Schaut man sich z.B. Diabetes an, sieht man, dass umfangreiche Arzt-Patienten Workshops angeboten werden. Das ist leider bei den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen nicht der Fall. Der Grund?! Höchstwahrscheinlich ist dieses Krankheitsbild nicht so weit verbreitet und die Gelder werden deshalb in andere Bereiche und Forschung investiert. Umso wichtiger ist es, dass das Bewusstsein in der Öffentlichkeit geschaffen wird.

Neben meinem Interview wurden auch weitere Artikel zum Thema veröffentlicht. Schaut am besten direkt auf der Seite vorbei gesunder-koerper.info

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„Hallo, mein Name ist Dominika!

Ich bin Ernährungswissenschaftlerin und habe seit mehreren Jahren meine Spezialisierung im Bereich „Darmgesundheit“. 

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Häufige Fragen

Kohlsorten, Bohnen oder auch Ballaststoffe blähen auf. Wie kann ich dagegen vorgehen?

Eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig, dazu gehören auch gesunde Fette. Diese entlasten nämlich den Darm, indem sie dafür sorgen, dass die Nahrung länger im Magen verweilt. Kombiniere die Mahlzeiten daher immer mit pflanzlichen Fetten. Aber aufgepasst – auch die Menge ist wichtig. Beispielsweise bläht tiefgekühltes Kohl oder Bohnen weniger auf.

Ich habe keine festgestellten Intoleranzen. Warum vertrage ich dennoch keine frischen Milchprodukte oder ballaststoffreiche Lebensmittel?

Frische Milchprodukte enthalten höhere Mengen an Probiotika als gewohnt, sodass diese kurzfristig zu Laktoseunverträglichkeit-ähnlichen Symptomen führen können. Ähnlich verhält es sich auch bei ballaststoffreichen Lebensmitteln, die Präbiotika enthalten. Der Darm muss sich schlichtweg an die neue Bevölkerung gewöhnen. Entlasten kannst du deinen Bauch anfangs durch eine Kombination aus Gemüse und pflanzlichen Ölen (z.B. Leinöl).

Kohlsorten, Bohnen oder auch Ballaststoffe blähen auf. Wie kann ich dagegen vorgehen?

Eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig, dazu gehören auch gesunde Fette. Diese entlasten nämlich den Darm, indem sie dafür sorgen, dass die Nahrung länger im Magen verweilt. Kombiniere die Mahlzeiten daher immer mit pflanzlichen Fetten. Aber aufgepasst – auch die Menge ist wichtig. Beispielsweise bläht tiefgekühltes Kohl oder Bohnen weniger auf.

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