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Wenn man zunächst das Wort „Entzündung“ hört, denkt man insbesondere an etwas Negatives und für den Körper Schädliches. Aber ist dem tatsächlich so? In Zusammenarbeit mit der Firma „TISSO Naturprodukte GmbH“ habe ich das Thema für euch im Detail aufbereitet und werde euch in den nächsten zwei Monaten über die Physiologie der Entzündungen und die anti-entzündliche Ernährung informieren. Zusätzlich teile ich in meinem kostenlosen Newsletter Ernährungspläne mit entzündungshemmenden Rezepten und hilfreichen Tipps.

Was ist eine Entzündung?

Entzündliche Prozesse finden ständig und nahezu unbemerkt in unserem Körper statt. Ob es um einen Insektenstich, Schnittwunde oder Sonnenbrand geht – Entzündungen sind wie Bodyguards, die auf eine Schädigung von außen unmittelbar reagieren. Das Wort „Bodyguard“ umschreibt das sehr passend, denn letztendlich ist Entzündung eine hilfreiche Reaktion des Körpers auf Feinde und ein Teil des Heilungsprozesses. Im Detail geht es dabei um eine Reaktion des Immunsystems, während bestimmte Botenstoffe (z.B. Histamine und Zytokine) schleunigst zum Brandherd befördert werden.

Wodurch macht sich eine Entzündung bemerkbar?

Eine Entzündung kann nahezu überall im Körper stattfinden und je nach Zielort können sich die Symptome unterscheiden. Typisch für eine Entzündungsreaktion sind die sogenannten fünf Kardial- bzw. Leitsymptome: Erwärmung, Schmerz, Rötung, Schwellung und Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit. Entzündliche Reaktionen können aber durch weitere Symptome begleitet werden, wie beispielsweise Fieber, Müdigkeit, Schüttelfrost, Muskel- und Gelenkschmerzen, Durchfall und Erbrechen, Ekzeme, Schweiß oder Krankheitsgefühl. Die Palette ist breit.

Wenn sich der Körper im dauerhaften Krieg befindet

Je nach Verlauf kann man in der Medizin zwischen akuter, perakuter, rezidivierender oder chronischer Entzündung unterscheiden. Eine akute Entzündung ist eine sofort auftretende Entzündung. Dazu zählen Sonnenbrand, Schnittwunden oder Insektenstiche. Doch nicht immer gelingt es dem Immunsystem, die Entzündung bzw. dessen Ursache einzudämmen, sodass die Entzündung einen chronischen Verlauf annehmen kann. Aus medizinischer Sicht spricht man von einer chronischen Entzündung, wenn sie länger als vier Wochen andauert. Dies ist insbesondere der Fall bei Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, aber auch Diabetes Typ 1 und rheumatoider Arthritis. Der Körper kann nicht mehr zwischen körpereigenen und körperfremden Zellen unterscheiden und attackiert dauerhaft das betroffene Organ.

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa – chronische Entzündungen im Darm

Im Fall von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, richtet sich das Immunsystem gegen die körpereigenen Bestandteile des Darmes. Doch die Diagnosenstellung kann oftmals langwierig sein, da eine Darmentzündung mit unspezifischen Symptomen einhergehen kann.Symptome wie Durchfall, Erbrechen, Fieber, allgemeines Krankheitsgefühl können zum einen auf einen Infekt, zum anderen aber auch auf Nahrungsmittelintoleranzen oder einen Reizdarm hinweisen. Eine chronische Entzündung kann man mit Medikamenten symptomatisch therapieren, aber nicht heilen. Ganzheitliche Maßnahmen wie Lebensstiländerung oder Ernährungsumstellung können zusätzlich helfen, die Symptome abzuschwächen.

Bei welchen Erkrankungen hilft die anti-entzündliche Ernährung?

Wie ich in vorherigen Abschnitten bereits beschrieben habe, kann sich eine Entzündung überall im Körper bilden, ob es um Atemwege, Hals, Blase, Darm oder Zähne geht. Entzündungen können sich zu chronischen Entzündungen, d.h. immer wiederkehrenden Entzündungsreaktionen, entwickeln. Die entzündungshemmende Ernährung hat insbesondere das Ziel, die Entzündungsaktivität im Körper zu lindern oder ihr vorzubeugen und ist in der Therapie eine hilfreiche Maßnahme. Es geht nicht um das Heilen, sondern um die Milderung der Symptome und Unterstützung des Körpers beim Kampf gegen die Entzündung. Die anti-entzündliche Ernährung kann bei folgenden chronischen Entzündungen helfen:

1) Gelenke: Arthrose und Gicht
2) Haut: Neurodermitis, Rosazea
3) Darm: Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
4) Herz: Atherosesklerose
5) Lunge: Asthma
6) Zahnfleisch: Parodontitis
7) Stoffwechsel/Autoimmun: Diabetes, Rheuma, Fibromyalgie, Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Zöliakie, Fruktose)

Im nächsten Beitrag gehe ich im Detail auf die Säulen der anti-entzündlichen Ernährung ein und zeige euch, welche Lebensmittel entzündungshemmend wirken.

Willst du noch mehr zu dem Thema erfahren? Dann schaue auf der Seite von TISSO Naturprodukte GmbH vorbei. Das Unternehmen hat auf seiner Seite eine ausführliche Broschüre zum Thema „Der Darm ist schuld“ ausgearbeitet. Der Download ist kostenlos und steht Jedem und jederzeit zur Verfügung. Viel Spaß beim Stöbern!

Hast du Fragen? Dann schreibe mich in der unteren Kommentarfunktion oder privat über das Kontaktformular an.

Über mich

„Hallo, mein Name ist Dominika!

Ich bin Ernährungswissenschaftlerin und habe seit mehreren Jahren meine Spezialisierung im Bereich „Darmgesundheit“. 

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Häufige Fragen

Kohlsorten, Bohnen oder auch Ballaststoffe blähen auf. Wie kann ich dagegen vorgehen?

Eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig, dazu gehören auch gesunde Fette. Diese entlasten nämlich den Darm, indem sie dafür sorgen, dass die Nahrung länger im Magen verweilt. Kombiniere die Mahlzeiten daher immer mit pflanzlichen Fetten. Aber aufgepasst – auch die Menge ist wichtig. Beispielsweise bläht tiefgekühltes Kohl oder Bohnen weniger auf.

Ich habe keine festgestellten Intoleranzen. Warum vertrage ich dennoch keine frischen Milchprodukte oder ballaststoffreiche Lebensmittel?

Frische Milchprodukte enthalten höhere Mengen an Probiotika als gewohnt, sodass diese kurzfristig zu Laktoseunverträglichkeit-ähnlichen Symptomen führen können. Ähnlich verhält es sich auch bei ballaststoffreichen Lebensmitteln, die Präbiotika enthalten. Der Darm muss sich schlichtweg an die neue Bevölkerung gewöhnen. Entlasten kannst du deinen Bauch anfangs durch eine Kombination aus Gemüse und pflanzlichen Ölen (z.B. Leinöl).

Kohlsorten, Bohnen oder auch Ballaststoffe blähen auf. Wie kann ich dagegen vorgehen?

Eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig, dazu gehören auch gesunde Fette. Diese entlasten nämlich den Darm, indem sie dafür sorgen, dass die Nahrung länger im Magen verweilt. Kombiniere die Mahlzeiten daher immer mit pflanzlichen Fetten. Aber aufgepasst – auch die Menge ist wichtig. Beispielsweise bläht tiefgekühltes Kohl oder Bohnen weniger auf.

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