Fermentiertes Buchweizenbrot

Kein Rezept hat mich so umgehauen wie dieses – fermentiertes Buchweizenbrot. Du wirst nämlich nur schwer ein Brotrezept finden, das laktosefrei, fruktose-, FODMAP-arm und gleichzeitig glutenfrei ist! Auch wenn die Fermentationszeit auf den ersten Blick als langwierieg erscheint, so musst du eigentlich kaum etwas tun. Das Brot benötigt nur wenige Zutaten und backt sich von selbst.

FODMAP-ARM

LAKTOSEFREI

GLUTENFREI

FRUKTOSE-ARM

Kein Rezept hat mich so umgehauen wie dieses – fermentiertes Buchweizenbrot. Du wirst nämlich nur schwer ein Brotrezept finden, das laktosefrei, fruktose-, FODMAP-arm und gleichzeitig glutenfrei ist! Auch wenn die Fermentationszeit auf den ersten Blick als langwierieg erscheint, so musst du eigentlich kaum etwas tun. Das Brot benötigt nur wenige Zutaten und backt sich von selbst.

5 Gesundheits-Gründe für das fermentierte Buchweizenbrot:

1) Ballaststoffreich und trotzdem gut verträglich.

2) Fermentiert und bringt die Darmbakterien zum Tanzen.

3) Blutzuckerfreundlich und sättigend.

4) Nährstoffreich.

5) Perfektes Brot für sensible Bäuche!

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Zubereitungszeit in Min: 60 Fermentation: 48 Stunden

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Kalorien pro Portion: 140

Zutaten (für kleine Kastenform):

  • 250 g ungemahlener Buchweizen

  • 110 g Hanfsamen, ungeschält

  • 1 TL Salz

  • Öl zum Bestreichen der Backform

  • Halbe Tasse Sonnenblumenkerne

Zubereitung:

  1. Buchweizen und Hanfsamen mit heißem Wasser gut spülen.
  2. In einer Glasschale Buchweizen mit reichlich Wasser (circa doppelte Menge) über Nacht mind. 14 Stunden einweichen lassen.
  3. Am nächsten Tag das Wasser abseihen und die Samen nochmals gut spülen. Abtropfen lassen.
  4. Buchweizen mit ca. 130 Mililiter frischem Wasser und Salz pürieren. Anschließend in die Glasschale geben und weitere 24 Stunden abgedeckt an einem relativ warmen Ort ruhen lassen.
  5. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen. Die Kastenform mit Öl bestreichen und mit Sonnenblumenkernen auskleiden. Teig in die Form füllen und das Brot ca. 60 Minuten backen.
  6. Brot auskühlen lassen bevor man es aus dem Kasten nimmt.

Bon Appetit!

8 Kommentare

  1. Waltraud Rot

    Hallo, wird der Hanfsamen mit dem Buchweizen gemischt? Es steht nur Buchweizen, der Hanfsamen wird nicht mehr erwähnt.
    Lieben Gruß
    Waltraud

    Antworten
    • Dominika

      Liebe Waltraud, korrekt. Der Hanfsamen wird mit Buchweizen gemischt und über die angegebene Dauer fermentiert. Liebe Grüße und viel Spaß beim Nachbacken, Dominika

      Antworten
    • Simone

      Eine Frage:

      Der Buchweizen ist ungemahlen und ungekeimt? Kann ich auch gekeimten und getrockneten Buchweizen nehmen? Den weiche ich dann über Nacht nur ein und spare mir die Fermentationszeit?
      Vielen Dank
      Simone

      Antworten
      • Dominika

        Hallo Simone, genau! Ich habe umgemahlenen und ungereimten Buchweizen verwendet. Leider habe ich es noch nicht mit anderem Buchweizen probiert. Lass es mich gerne wissen, ob es geklappt hat. Bleib gesund, Dominika

        Antworten
  2. Ellie

    Hallo, ein sehr sehr leckeres Brot! Habe es jetzt schon mehrfach gebacken und mit Begeisterung gegessen. Schmeckt gut zu herzhaftem, aber auch zu Nussnougatcreme.

    Eine Frage: kann man die Hanfsamen auch mal ersetzen? Beispielsweise durch Leinsamen?

    Liebe Grüße
    Ellie

    Antworten
    • Dominika

      Liebe Ellie, vielen Dank für dein Kommentar und das Feedback zum Brot! Ich liebe es auch – vor allem wie einfach es ist. Ich habe es zwar noch nicht probiert, denke aber, dass es durchaus möglich ist, die Hanfsamen mit Leinsamen, Quinoa, Hirse etc. zu ersetzen. Probiere dich aus und lass mich gerne wissen, ob es geklappt hat! Liebe Grüße, Dominika

      Antworten
    • Susanne

      Kann man dieses Brot auch bei leaky gut essen?

      Antworten
      • Dominika

        Hallo Susanne, ja, das Brot sollte auch für Leaky-Gut-Patienten gut verträglich sein.

        Antworten

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Über mich

„Hallo, mein Name ist Dominika!

Ich bin Ernährungswissenschaftlerin und habe seit mehreren Jahren meine Spezialisierung im Bereich Darmgesundheit und Nahrungsmittelintoleranzen. Viel Spaß beim Stöbern.

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Häufige Fragen

Ich habe alles ausprobiert. Am besten geht es mir, wenn ich nichts esse. Entlaste ich damit den Darm?
Um eine ausreichende Nährstoffzufuhr, eine reiche Darmmikrobiota sowie eine ganzheitliche Gesundheit aufzubauen und zu erhalten, ist eine regelmäßige und Symptom-orientierte Ernährung notwendig. Der Darm und seine Bewohner brauchen die richtige Nahrung. Lass dich auf deinem Weg professionell beraten und sei geduldig. Tausche dich darüber am besten mit deinem Ernährungsberater aus oder kontaktiere mich gerne über das Formular.
Ich habe keine festgestellten Intoleranzen. Warum vertrage ich dennoch keine frischen Milchprodukte oder ballaststoffreiche Lebensmittel?
Frische Milchprodukte enthalten höhere Mengen an Probiotika als gewohnt, sodass diese kurzfristig zu Laktoseunverträglichkeit-ähnlichen Symptomen führen können. Ähnlich verhält es sich auch bei ballaststoffreichen Lebensmitteln, die Präbiotika enthalten. Der Darm muss sich schlichtweg an die neue Bevölkerung gewöhnen. Entlasten kannst du deinen Bauch anfangs durch eine Kombination aus Gemüse und pflanzlichen Ölen (z.B. Leinöl).
Kohlsorten, Bohnen oder auch Ballaststoffe blähen auf. Wie kann ich dagegen vorgehen?
Eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig, dazu gehören auch gesunde Fette. Diese entlasten nämlich den Darm, indem sie dafür sorgen, dass die Nahrung länger im Magen verweilt. Kombiniere die Mahlzeiten daher immer mit pflanzlichen Fetten. Aber aufgepasst – auch die Menge ist wichtig. Beispielsweise bläht tiefgekühltes Kohl oder Bohnen weniger auf.

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