Gingerbread Flapjack

Süßes oder Saures? Halloween ist doch schon längst vorbei, denkst du. Aber nicht bei mir! In meinem Buch „Sensible Bäuche essen anders“ gibt es unter dem Kapitel „Süßes oder Saures“ tolle Rezepte für Snacks, Kuchen aber auch Eingelegtes, die unsere Darmgesundheit fördern. Darunter findest du auch das Rezept Gingerbread Flapjacks, das wunderbar zur weihnachtlichen Stimmung passt. Aber wie habe ich mich motiviert, 80 Rezepte für das Buch zu entwickeln, zu kochen und zu fotografieren?

LAKTOSEFREI

GLUTENFREI

Süßes oder Saures? Halloween ist doch schon längst vorbei, denkst du. Aber nicht bei mir! In meinem Buch „Sensible Bäuche essen anders“ gibt es unter dem Kapitel „Süßes oder Saures“ tolle Rezepte für Snacks, Kuchen aber auch Eingelegtes, die unsere Darmgesundheit fördern. Darunter findest du auch das Rezept Gingerbread Flapjacks, das wunderbar zur weihnachtlichen Stimmung passt. Aber wie habe ich mich motiviert, 80 Rezepte für das Buch zu entwickeln, zu kochen und zu fotografieren?

Da ich im normalen Vollzeitjob angestellt bin, musste das Buchschreiben und die Rezeptekreation auf meine freie Zeit aufgeteilt werden. Insgesamt hatte ich ca. 7 Monate Zeit und es blieb kaum Zeit zum Durchschnaufen. Jeden Tag stand ein anderes Rezept an, das hieß für mich penible Organisation und Strukturierung. Für jedes Rezept habe ich zwischen fünf und sieben Stunden gebraucht (hochgerechnet: 400 bis 560 Arbeitsstunden!!).

Die Organisation begann mit genauer Auswahl der Rezepte über Planung der Einkäufe bis hin zu Fotosessions. Da  im Winter allerdings das Tageslicht zu kurz kommt (wenn ich erst um 17 Uhr nach Hause kam), musste ich oft vorkochen und am nächsten Morgen arrangieren und fotografieren. Natürlich gab es auch Rezepte, die nicht auf Anhieb geklappt haben. Ein Beispiel hierfür, über das ich noch jetzt schmunzeln muss, ist eine Alternative für Zwiebelkuchen (die werdet ihr leider nicht im Buch finden, weil ich daran kläglich gescheitert bin). Ich habe zubereitet, gebacken und in voller Vorfreude auf das Ergebnis gewartet. Es sollte statt eines Zwiebelkuchen ein Gemüsekuchen werden. Dieser ist aber so hart und ungenießbar geworden, dass er (wirklich leider) im Müll landete. Beim zweiten Versuch verlief es nicht anders. Und obwohl alle guten Dinge drei sind, habe ich beschlossen, diese Variante auf das zweite Buch zu verschieben, denn die Zeit ließ es einfach nicht zu.

Hingegen gab es aber auch Rezepte wie Gingerbread Flapjacks, die auf Anhieb geklappt haben, da sie schon seit Langem in meinem Portfolio sind. Zugegeben, es war kein Zuckerschlecken. Aber am Ende jeden Rezeptes (außer bei Zwiebelkuchen) hatte ich ja immerhin eine schöne Belohnung! Und obwohl ich oft – verblendet durch den Stress und die harte Arbeit – gesagt habe, dass ich kein zweites Buch schreiben würde, würde ich es dennoch tun. Denn das Gefühl, dieses Buch in den Händen zu halten, ist unbezahlbar!

Auszug aus dem „Sensible Bäuche essen anders“ Buch:

„Tipp für sensible Bäuche: 

Die Zutaten der Flapjacks lassen sich an eigene Bedürfnisse und Verträglichkeiten anpassen. Hast du eine Fruktoseintoleranz? Lass die Rosinen weg. Ernährst du dich FODMAP- und Histamin-arm? Backe die Flapjacks als kleine Häppchen. Kleine Portionen an Nüssen sind meist verträglicher.“

}

Zubereitungszeit in Min: 45

U

Kalorien pro Portion: 325

Zutaten (für 8 Flapjacks):

  • 150 g kernige Haferflocken, glutenfrei

  • 100 g Mandeln

  • 80 g Kürbiskerne

  • 80 g Haselnüsse

  • 30 g Rosinen

  • 10 g Chia Samen

  • 70 ml Hafermilch

  • 60 ml Reissirup

  • 30 ml Sonnenblumenöl

  • 3 g Zimt

  • 3 g Lebkuchengwürz

  • 2 g Ingwer, gemahlen

  • Prise Salz

Zubereitung:

  1. Die Chia Samen mit Hafermilch vermischen und 10 Minuten im Kühlschrank quellen lassen.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Alle trockenen Zutaten samt der Gewürze gründlich vermischen. Die Chia Samen mit Ahornsirup sowie Öl unterrühren. Die Masse ca. 5 Minuten quellen lassen.
  4. Eine Auflaufform mit Backpapier auslegen. Diese mit der Masse befüllen und glatt streichen.
  5. Die Riegel ungefähr 25 Minuten  auf mittlerer Schiene backen lassen. Dabei aufpassen, dass sie nicht anbrennen. Bei Bedarf zum Schluss mit einem Backpapier abdecken und weiterbacken.
  6. Aus dem Backofen nehmen, die Masse vom Backpapier vorsichtig lösen und anschließend auf einem Gitter abkühlen lassen. In acht gleichmäßige Riegel schneiden und in einer verschließbaren Dose aufbewahren.

Bon Appetit!

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„Hallo, mein Name ist Dominika!

Ich bin Ernährungswissenschaftlerin und habe seit mehreren Jahren meine Spezialisierung im Bereich Darmgesundheit und Nahrungsmittelintoleranzen. Viel Spaß beim Stöbern. 

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Häufige Fragen

Ich habe alles ausprobiert. Am besten geht es mir, wenn ich nichts esse. Entlaste ich damit den Darm?

Um eine ausreichende Nährstoffzufuhr, eine reiche Darmmikrobiota sowie eine ganzheitliche Gesundheit aufzubauen und zu erhalten, ist eine regelmäßige und Symptom-orientierte Ernährung notwendig. Der Darm und seine Bewohner brauchen die richtige Nahrung. Lass dich auf deinem Weg professionell beraten und sei geduldig. Tausche dich darüber am besten mit deinem Ernährungsberater aus oder kontaktiere mich gerne über das Formular. 

Ich habe keine festgestellten Intoleranzen. Warum vertrage ich dennoch keine frischen Milchprodukte oder ballaststoffreiche Lebensmittel?

Frische Milchprodukte enthalten höhere Mengen an Probiotika als gewohnt, sodass diese kurzfristig zu Laktoseunverträglichkeit-ähnlichen Symptomen führen können. Ähnlich verhält es sich auch bei ballaststoffreichen Lebensmitteln, die Präbiotika enthalten. Der Darm muss sich schlichtweg an die neue Bevölkerung gewöhnen. Entlasten kannst du deinen Bauch anfangs durch eine Kombination aus Gemüse und pflanzlichen Ölen (z.B. Leinöl).

Kohlsorten, Bohnen oder auch Ballaststoffe blähen auf. Wie kann ich dagegen vorgehen?

Eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig, dazu gehören auch gesunde Fette. Diese entlasten nämlich den Darm, indem sie dafür sorgen, dass die Nahrung länger im Magen verweilt. Kombiniere die Mahlzeiten daher immer mit pflanzlichen Fetten. Aber aufgepasst – auch die Menge ist wichtig. Beispielsweise bläht tiefgekühltes Kohl oder Bohnen weniger auf.

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