Gurken-Radieschen-Lachs Bowl

Entzündungen sind wie schlummernde Brandherde, die durch Ernährung und andere Umwelteinflüsse beeinflusst werden können. Deshalb möchte ich euch in den nächsten Monaten mehr zu dem Thema erzählen und euch alltagstaugliche Rezepte an die Hand geben. Denn oft liest man Tipps über Tipps, aber kann es dann nur bedingt im Alltag umsetzen. Diese Gurken-Radieschen-Lachs Bowl ist ein guter und einfacher Start, um die Entzündungen langsam zu beruhigen und langfristig in den Griff zu kriegen. 

FODMAP-ARM

LAKTOSEFREI

GLUTENFREI

FRUKTOSE-ARM

Entzündungen sind wie schlummernde Brandherde, die durch Ernährung und andere Umwelteinflüsse beeinflusst werden können. Deshalb möchte ich euch in den nächsten Monaten mehr zu dem Thema erzählen und euch alltagstaugliche Rezepte an die Hand geben. Denn oft liest man Tipps über Tipps, aber kann es dann nur bedingt im Alltag umsetzen. Diese Gurken-Radieschen-Lachs Bowl ist ein guter und einfacher Start, um die Entzündungen langsam zu beruhigen und langfristig in den Griff zu kriegen. 

Entzündung ist grundsätzlich ein Überlebensmechanismus im Körper, der insbesondere bei Reaktionen des Immunsystems eine Rolle spielt. Stell dir vor du holst dir eine Schirfwunde und Fremstoffe dringen in deinen Körper ein. Das Immunsystem reagiert sofort mit der Bildung entzündungsfördernder Zytokine. Diese greifen dann die Fremdstoffe an, um den Körper zu entlasten. Die Wunde wird rot, warm und schwillt an – Anzeichen einer Entzündung. Wenn Entzündungen allerdings aus dem Ruder laufen und den Körper in chronischen Zustand setzen, kann das zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen, wie beispielsweise Diabetes, Magen-Darm-Erkrankungen oder Gicht.

Änderungen im Lebensstil und Ernährungsweise können zum einen diesen Krankheiten vorbeugen oder die Symptome lindern. Bedenke allerdings immer, dass es keine Schwarz-Weiß-Empfehlung gibt und jede Diät individuell abgestimmt werden sollte. Pauschale Aussagen, insbesondere bei Erkrankten, müssen immer unter die Lupe genommen werden. Beispielsweise werden Vollkornprodukte als eine sehr gesunde Ballaststoffquelle und Alternative zu Weizenprodukten gesehen und auch empfohlen. Doch wenn du an Glutenunverträglich leidest, können Vollkornprodukte zu erheblichen Beschwerden führen oder gar Entzündungen fördern.

Es gibt allerdings eine Reihe entzündungshemmender Lebensmittel, die man spielerisch in den Alltag einbauen kann und große Wirkung damit erreichen kann. In jedem neuen Rezept werde ich auf diese Lebensmittel einzeln eingehen. Bei der Gurken-Radieschen-Lachs Bowl sind es Folgende:

  • Lachs ist ein tolle Quelle für entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren. Außerdem liefert er das wichtige Vitamin D. Zahlreiche Studien zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren eine positive Auswirkung auf Gelenkschmerzen haben, das Thrombose- und Diabetesrisiko reduzieren.
  • Ballaststoffe fördern das Wachstum gesunder Darmbakterien, die im Darmtrakt  einen Schutz gegen schädliche Stoffe bilden. Sie unterstützen und stärken somit das Immunsystem. Gute Quelle dafür ist vor allem frisches, gedünstetes oder blanchiertes Gemüse, wie Gurke und Radieschen.

Das Rezept für die Gurken-Radieschen-Lachs Bowl eignet sich demnach super als Start für die entzündungshemmende Ernährung. Lass es dir schmecken!

}

Zubereitungszeit in Min: 20

U

Kalorien pro Portion: 310

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 300 g frischer Lachs

  • 1 Gurke

  • 10 Radieschen

  • 150 g Soja-Joghurt

  • Spritzer Limettensaft

  • 1 EL pflanzliches Öl

  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Gurke und Radieschen waschen. Gurke mit einem Spiralschneider in lange, dünne Streifen schneiden. Die Radieschen in feine Scheiben schneiden.
  2. Den Lachs in mundgerechte Stücke schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend bei mittlerer Hitze in einer beschichteten Pfanne mit etwas Öl von allen Seiten anbraten, bis er gar ist.
  3. Alle Zutaten auf einem Teller anrichten. Den Joghurt mit Salz, Pfeffer und Limette abschmecken. Zur Bowl dazu servieren.

Bon Appetit!

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Über mich

„Hallo, mein Name ist Dominika!

Ich bin Ernährungswissenschaftlerin und habe seit mehreren Jahren meine Spezialisierung im Bereich Darmgesundheit und Nahrungsmittelintoleranzen. Viel Spaß beim Stöbern. 

Follow me

Newsletter

& zusätzlich mein kostenloses
E-Book erhalten!

Häufige Fragen

Ich habe alles ausprobiert. Am besten geht es mir, wenn ich nichts esse. Entlaste ich damit den Darm?

Um eine ausreichende Nährstoffzufuhr, eine reiche Darmmikrobiota sowie eine ganzheitliche Gesundheit aufzubauen und zu erhalten, ist eine regelmäßige und Symptom-orientierte Ernährung notwendig. Der Darm und seine Bewohner brauchen die richtige Nahrung. Lass dich auf deinem Weg professionell beraten und sei geduldig. Tausche dich darüber am besten mit deinem Ernährungsberater aus oder kontaktiere mich gerne über das Formular. 

Ich habe keine festgestellten Intoleranzen. Warum vertrage ich dennoch keine frischen Milchprodukte oder ballaststoffreiche Lebensmittel?

Frische Milchprodukte enthalten höhere Mengen an Probiotika als gewohnt, sodass diese kurzfristig zu Laktoseunverträglichkeit-ähnlichen Symptomen führen können. Ähnlich verhält es sich auch bei ballaststoffreichen Lebensmitteln, die Präbiotika enthalten. Der Darm muss sich schlichtweg an die neue Bevölkerung gewöhnen. Entlasten kannst du deinen Bauch anfangs durch eine Kombination aus Gemüse und pflanzlichen Ölen (z.B. Leinöl).

Kohlsorten, Bohnen oder auch Ballaststoffe blähen auf. Wie kann ich dagegen vorgehen?

Eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig, dazu gehören auch gesunde Fette. Diese entlasten nämlich den Darm, indem sie dafür sorgen, dass die Nahrung länger im Magen verweilt. Kombiniere die Mahlzeiten daher immer mit pflanzlichen Fetten. Aber aufgepasst – auch die Menge ist wichtig. Beispielsweise bläht tiefgekühltes Kohl oder Bohnen weniger auf.

Das könnte dir auch gefallen

Instagram

Über mich

"Hallo, mein Name ist Dominika!

Ich bin Ernährungswissenschaftlerin und habe seit mehreren Jahren
meine Spezialisierung im Bereich "Darmgesundheit". 

Follow me

Newsletter