Quinoa-Porridge mit warmer Beerengrütze
Porridge gehört zum Lieblingsfrühstück schlechthin. Doch wenn ich Porridge für unterwegs mitnehme, greife ich viel lieber auf diese Alternative mit Quinoa zurück. Denn Haferflocken nehmen im Laufe des Tages sehr viel Flüssigkeit auf, und dann ist aus dem Porridge Zement geworden.
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Für sensible Bäuche gemacht
Das Pseudogetreide Quinoa eignet sich ebenso hervorragend für Porridge und ist in der Regel mindestens genauso verträglich wie Haferbrei. Quinoa punktet außerdem damit, dass es Proteine enthält.
Hast du schon einmal Quinoa-Porridge probiert? Wenn nicht, dann trau dich an dieses Rezept heran und nimm es mit ins Büro oder auf den nächsten Wandertag. Im Einmachglas ist es ein perfektes Essen für unterwegs.
Und was macht dieses Rezept außerdem zu einem entzündungshemmenden Helden? Bestimmte Lebensmittel enthalten erhöhte Mengen an bioaktiven, anti-entzündlichen Stoffen. Drei davon stecken hier drin.
Drei entzündungshemmende Helden auf einem Löffel
Beeren & Anthocyane
Beeren enthalten reichlich sekundäre Pflanzenstoffe wie Anthocyane. Sie sorgen nicht nur für die satte, dunkle Farbe. Studien deuten auch auf eine anti-oxidative und entzündungshemmende Wirkung hin.
Achte auf die regelmäßige Einnahme von Obst und Gemüse und versuche schrittweise deren Anteil in deiner Ernährung zu erhöhen. Denn so stellst du sicher, dass du deinem Körper das gibst, was er braucht.
Magnesium
Eine gute Mineralstoffversorgung kann Entzündungen entgegenwirken, dazu zählt Magnesium. Es steckt unter anderem in Quinoa, Kürbis- und Sonnenblumenkernen, aber auch in Spinat, Mangold, Basilikum oder Majoran.
Greif nicht bei jedem Wadenkrampf gleich zum Magnesium-Supplement. Diese sind oft überdosiert und können unerwünschte Nebenwirkungen wie Durchfall und andere Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Eine gemüse- und ballaststoffreiche Ernährung versorgt dich meist gut und schont den Geldbeutel.
Omega-3-Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren gehören zu den anti-entzündlichen Super-Heroes. Die Alpha-Linolensäure etwa, die unser Körper nicht selbst herstellen kann, hilft, die entzündungsfördernde Arachidonsäure auszugleichen.
Ich liebe den nussigen Geschmack von Leinöl und mische es in Joghurt, Porridge oder unters Gemüse. In Kombination mit Protein ist es besonders gut verträglich.
Also nichts wie ran an das Rezept und lass es dir schmecken.
Quinoa-Porridge mit warmer Beerengrütze
Zutaten
für 2 Portionen
- Quinoa
- Kokosmilch
- Wasser
- Reissirup 2 EL fürs Quinoa + 2 EL für die Grütze
- Zimt
- Kokosjoghurt
- Beeren tiefgefroren
- Orangensaft
- Nussmus z. B. Erdnuss- oder Mandelmus
Zubereitung
in 5 Schritten
Quinoa gründlich mit lauwarmem Wasser spülen.
Quinoa mit Kokosmilch und Wasser aufkochen. Anschließend bei mittlerer Hitze mit Deckel köcheln lassen, bis die Flüssigkeit vom Quinoa aufgenommen wurde.
Quinoa mit Zimt und zwei Löffeln Sirup abschmecken und den Kokosjoghurt unterrühren.
In der Zwischenzeit Beeren, Orangensaft und Sirup in einem kleinen Topf aufkochen. Bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis eine Grütze entsteht. Bei Bedarf mit etwas Sirup abschmecken.
Quinoa mit der warmen Grütze und dem Nussmus anrichten und servieren. Bon appétit!
So sieht's angerichtet aus



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