Quinoabrot und einfache Anleitung für’s Brotbacken

Warum ich so gerne Brotbacke? Jedes Mal auf’s Neue bin ich fasziniert davon, wie einfach und mit wenig Aufwand aus Handvoll Zutaten ein knuspriges, leckeres Brot entsteht. Beherrscht man das Grundrezept – und dafür ist kein Meisterkönnen notwendig, das verspreche ich dir – kann man es nach Lust und Laune abwandeln. Deshalb möchte ich dich mit meiner Begeisterung anstecken und dich überzeugen, das Brot in Zukunft nur noch selbst zu backen. 

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Warum ich so gerne Brotbacke? Jedes Mal auf’s Neue bin ich fasziniert davon, wie einfach und mit wenig Aufwand aus Handvoll Zutaten ein knuspriges, leckeres Brot entsteht. Beherrscht man das Grundrezept – und dafür ist kein Meisterkönnen notwendig, das verspreche ich dir – kann man es nach Lust und Laune abwandeln. Deshalb möchte ich dich mit meiner Begeisterung anstecken und dich überzeugen, das Brot in Zukunft nur noch selbst zu backen. 

Natürlich kann man das Brot auch mit Vorteigen und einer Gehzeit auf Minute genau backen. Aber genau diese Rezepte haben mich vom Backen abgehalten. Es sah  immer kompliziert aus und an das Brot vom Bäcker kam es kaum heran. Doch meine Mutter hat mich an das Backen herangeführt und mir gute Alternativen gezeigt. Was du dafür brauchst? 

1. Gusseiserne Töpfe:
Für’s Backen verwende ich den gusseisernen Topf von Le Creuset (unbezahlte Werbung). Ich persönlich habe einen mit Durchschnitt ca. 24 cm, mit einem hitzebeständigen Deckel. So hast du rundherum beim Backen die gleiche Temperatur und das Brot kann gut aufgehen. Natürlich gibt es auch günstigere Optionen. Rein theoretisch klappt mein Rezept auch mit einer gängigen Backform, das Ergebnis ist jedoch optimaler mit einem gusseisernem Topf.

2. Teigkarte
Mit der elastischen Teigkarte, die du in jedem Laden für Küchenutensilien erhältst, kannst du den Teig falten und dehnen. Es lassen sich damit auch leicht Teigreste aus der Arbeitsfläche entfernen. Ein günstiger und großer Helfer in jeder Küche.  

3. Leinen- oder Baumwolltuch
In dem Leinen- oder Bauwolltuch packe ich mein frisch gebackenes Brot ein, damit es länger frisch hält. Bewährt haben sich 4-5 Tage, das im Vergleich zu einem Brot vom Bäcker oder Supermarkt unschlagbar ist! Den Tuch habe ich mir selbst genäht, aber höchstwahrscheinlich hast du so es bereits in deiner Küche. 

Und diese Zutaten habe ich immer in meiner Küche, damit ich auch spontan ein Brot backen kann: 

1. Weizenmehl (Type 550 oder 1050):
Der Klassiker für’s Brotbacken ist das Weizenmehl Type 550, mit dem Mehl Type 1050 wird das Brot etwas dunkler und fester. Ich persönlich greife gerne zu Type 1050. Außerdem mische ich es gerne mit dem noch dunkleren Weizenvollkornmehl, da es reicher an Ballast- und Mineralstoffen ist. 

2. Dinkelmehl und Dinkelvollkornmehl:
Wenn Weizenmehl dem Bauch Probleme bereitet, kann man auch zum Dinkelmehl greifen, das weitaus bekömmlicher ist. Der Teig geht allerdings nicht so stark auf und lässt sich viel schwerer formen. Damit es jedoch einfacher und besser gelingt, verwende ich im Teig zusätzlich 2 EL Zitronensaft, das verbessert die Teigstruktur. 

Mein Tipp: Ich mische das Weizenmehl mit Dinkelvollkornmehl im Verhältnis 1:2 oder 2:1 zusammen. Dies musst du je nach deiner Verträglichkeit ausprobieren.

3. Trockenhefe:
Trockenhefe ist ein Backtriebmittel für den Teig. Man kann frische Hefe verwenden, aber aus Erfahrung heraus, finde ich es einfacher mit Trockenhefe zu arbeiten. Außerdem gelignt das Ergebnis immer! Wenn du jedoch gerne mit frischer Hefe arbeitest, ersetze die angegebene Menge Trockenhefe mit ca. 0,5 – 1 g frischer Hefe. 

4. Saaten und Kerne: 
Leinsamen, Flohsamen, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Chia Samen – all diese Saaten und Kerne geben deinem Brot den Extra Ballaststoffkick. Solange du sie verträgst, kannst du sie nach Belieben einsetzen. Bedenke jedoch immer, dass Kerne und Saaten etwas mehr Wasser beim Gehen benötigen. 

Hast du noch Fragen zum Brot backen? Schreib mir einfach in der Kommentarfunktion! 

Viel Erfolg beim Brotbacken wünscht,
Dominika

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Zubereitungszeit: 1 h + 18 h Gehzeit

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Kalorien pro Portion: 130 kcal

Zutaten (für gusseisernen Topf):

  • 100 g Quinoa (Tricolore)

  • 15 g Salz

  • 300 g Weizenmehl (Type 550 oder 1050)

  • 150 g Dinkel-Vollkornmehl

  • 1 Pkg. Trockenhefe

  • 350 ml kaltes Wasser

Zubereitung:

  1. Am Vortag die Quinoa nach Packungsanleitung kochen.
  2. In einer Schüssel beide Mehlsorten, Trockenhefe und Salz gründlich vermischen. Wasser und Quinoa hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig abdecken und bei Zimmertemperatur ca. 18 Stunden gehen lassen. 
  3. Den Ofen bei 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die gusseiserne Form für 5 Minuten im Ofen wärmen.
  4. Die Arbeitsfläche ausreichend mit Mehl bestäuben, den weichen Teig darauf gleiten lassen und mit einer Teigkarte von links nach rechts, und von oben nach unten überschlagen. Den Vorgang solange wiederholen bis der Teig nicht mehr an der Arbeitsplatte klebt.
  5. Die Form aus dem Ofen nehmen, mit etwas Öl ausgießen. Den Teig hineingeben und mit etwas (ungekochtem) Quinoa garnieren. Wenn der Ofen bereit ist, für ca. 30 Minuten mit Deckel backen lassen. Anschließend den Deckel abnehmen und für weitere 15 Minuten bei reduzierter Hitze (230°C) knusprig backen. 
  6. Das Brot aus der Form herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Bon Appetit!

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Häufige Fragen

Ich habe alles ausprobiert. Am besten geht es mir, wenn ich nichts esse. Entlaste ich damit den Darm?

Um eine ausreichende Nährstoffzufuhr, eine reiche Darmmikrobiota sowie eine ganzheitliche Gesundheit aufzubauen und zu erhalten, ist eine regelmäßige und Symptom-orientierte Ernährung notwendig. Der Darm und seine Bewohner brauchen die richtige Nahrung. Lass dich auf deinem Weg professionell beraten und sei geduldig. Tausche dich darüber am besten mit deinem Ernährungsberater aus oder kontaktiere mich gerne über das Formular. 

Ich habe keine festgestellten Intoleranzen. Warum vertrage ich dennoch keine frischen Milchprodukte oder ballaststoffreiche Lebensmittel?

Frische Milchprodukte enthalten höhere Mengen an Probiotika als gewohnt, sodass diese kurzfristig zu Laktoseunverträglichkeit-ähnlichen Symptomen führen können. Ähnlich verhält es sich auch bei ballaststoffreichen Lebensmitteln, die Präbiotika enthalten. Der Darm muss sich schlichtweg an die neue Bevölkerung gewöhnen. Entlasten kannst du deinen Bauch anfangs durch eine Kombination aus Gemüse und pflanzlichen Ölen (z.B. Leinöl).

Kohlsorten, Bohnen oder auch Ballaststoffe blähen auf. Wie kann ich dagegen vorgehen?

Eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig, dazu gehören auch gesunde Fette. Diese entlasten nämlich den Darm, indem sie dafür sorgen, dass die Nahrung länger im Magen verweilt. Kombiniere die Mahlzeiten daher immer mit pflanzlichen Fetten. Aber aufgepasst – auch die Menge ist wichtig. Beispielsweise bläht tiefgekühltes Kohl oder Bohnen weniger auf.

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