Süßkartoffel-Puffer mit Lachs

Zurzeit stehe ich unheimlich auf Fisch – ob Makrele, Hering oder Thunfisch. Aber Lachs ist definitiv der Vorreiter auf meiner Liste. So findet er sich mindestens einmal pro Woche auf meinem Teller! Seit klein auf esse ich gerne Fisch, früher lieber geräuchert, heute eher roh in Form von Sushi oder in einer Pfanne gebraten mit leckeren Gewürzen.

Ich mag den Fisch sogar so gerne, dass ich ihn einmal heimlich aß und dafür auch richtig bestraft wurde. Solange habe ich gebettelt bis mir meine Mama die geräucherte Makrele kaufte. Allerdings hatte meine Mama ihre Bedenken und verbot mir, sie zu essen, aus Sorge, da zu der Zeit ein richtig heißer Sommer war. Tja, als würde sich Dominika an ein Verbot halten, erst recht wenn es um’s Essen geht! Allein bei der Vorstellung lief mir das Wasser im Mund zusammen, die Lust war größer als ich. Sie war noch mächtiger als der Mount Everest selbst. Und so lief ich zum Kühlschrank und aß heimlich diese Makrele. Ohja, wie sie geschmeckt hat! Gekaut habe ich nicht wirklich. Voller Ekstase schling ich ihn Stückchen für Stückchen weg. „Super, Frau Kralova! Mal kurz daran gedacht, wie du später die Spuren verwischst?!“ Natürlich nicht! Ich war 9!

Was passieren musste, passierte: Die Krete blieb im Hals stecken! So lief ich sofort in’s Bad, um nachzusehen, ob sich was retten ließe. Aber die Krete stecke in meinen Mandeln. „Na toll, ich werde sterben!“ schrie ich auf. Bis heute werde ich für diese Worte von meinem Bruder ausgelacht. Zugegeben, ich muss selbst ein wenig schmunzeln. Doch das Wasser läuft mir beim Fisch immer wieder im Mund zusammen. Euch jetzt auch?

Dann los zu meinem Rezept!

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Zubereitungszeit: 40 Minuten

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Kalorien pro Puffer: 129 kcal

Zutaten (für 3 Portionen):

Für die Puffer:

  • 400 g Süßkartoffel
  • 40 g Buchweizenmehl
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz
  • 1 TL geriebener Ingwer
  • 1 TL Pfeffer
  • Kokosöl zum Anbraten

Für das Topping:

  • 120 g Kräuterfrischkäse (Laktosefrei)
  • 100 g Räucherlachs

Zubereitung:

  1.  Die Süßkartoffel waschen, schälen und fein raspeln. Die restlichen Zutaten hinzufügen und gründlich vermischen.
    2. Eine Pfanne mit Kokosöl erhitzen, danach auf mittlere Hitze herunterstellen. Kleine Häufchen formen (ca. 1 EL) und in der Pfanne platt drücken und von beiden Seiten goldbraun braten.
    3. Alle Puffer mit Frischkäse bestreichen und mit Lachs garnieren.

Bon Appetit!

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„Hallo, mein Name ist Dominika!

Ich bin Ernährungswissenschaftlerin und habe seit mehreren Jahren meine Spezialisierung im Bereich Darmgesundheit und Nahrungsmittelintoleranzen. Viel Spaß beim Stöbern. 

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Häufige Fragen

Ich habe alles ausprobiert. Am besten geht es mir, wenn ich nichts esse. Entlaste ich damit den Darm?

Um eine ausreichende Nährstoffzufuhr, eine reiche Darmmikrobiota sowie eine ganzheitliche Gesundheit aufzubauen und zu erhalten, ist eine regelmäßige und Symptom-orientierte Ernährung notwendig. Der Darm und seine Bewohner brauchen die richtige Nahrung. Lass dich auf deinem Weg professionell beraten und sei geduldig. Tausche dich darüber am besten mit deinem Ernährungsberater aus oder kontaktiere mich gerne über das Formular. 

Ich habe keine festgestellten Intoleranzen. Warum vertrage ich dennoch keine frischen Milchprodukte oder ballaststoffreiche Lebensmittel?

Frische Milchprodukte enthalten höhere Mengen an Probiotika als gewohnt, sodass diese kurzfristig zu Laktoseunverträglichkeit-ähnlichen Symptomen führen können. Ähnlich verhält es sich auch bei ballaststoffreichen Lebensmitteln, die Präbiotika enthalten. Der Darm muss sich schlichtweg an die neue Bevölkerung gewöhnen. Entlasten kannst du deinen Bauch anfangs durch eine Kombination aus Gemüse und pflanzlichen Ölen (z.B. Leinöl).

Kohlsorten, Bohnen oder auch Ballaststoffe blähen auf. Wie kann ich dagegen vorgehen?

Eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig, dazu gehören auch gesunde Fette. Diese entlasten nämlich den Darm, indem sie dafür sorgen, dass die Nahrung länger im Magen verweilt. Kombiniere die Mahlzeiten daher immer mit pflanzlichen Fetten. Aber aufgepasst – auch die Menge ist wichtig. Beispielsweise bläht tiefgekühltes Kohl oder Bohnen weniger auf.

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