Taiwanesische Beef-Noodle-Soup

Als ich meine Eltern in New York besucht habe, waren wir auf dem Chelsea Market, der mich unglaublich verzaubert hat. Es war zur Halloween Zeit und die gesamte Halle war mit verschiedensten Figuren ausgeschmückt – ja, die Amerikaner können sowas! Während von der Decke eine Schaukel mit einer gruseligen Puppe hin und her wiegte, klebten in allen Ecken Spinnweben. Auf dem Chelsea Market gab es nicht nur tolle Boutiquen mit Schmuck, Klamotten und Kochutensilien, sondern auch einige interessante Restaurants und Street Food Stände. Daher die Inspiration für die Taiwanesische Beef-Noodle-Soup.

FODMAPARM

FRUKTOSEARM

GLUTENFREI

LAKTOSEFREI

Als ich meine Eltern in New York besucht habe, waren wir auf dem Chelsea Market, der mich unglaublich verzaubert hat. Es war zur Halloween Zeit und die gesamte Halle war mit verschiedensten Figuren ausgeschmückt – ja, die Amerikaner können sowas! Während von der Decke eine Schaukel mit einer gruseligen Puppe hin und her wiegte, klebten in allen Ecken Spinnweben. Auf dem Chelsea Market gab es nicht nur tolle Boutiquen mit Schmuck, Klamotten und Kochutensilien, sondern auch einige interessante Restaurants und Street Food Stände.

So entdeckten wir auch einen Stand mit asiatischen und taiwanesischen Suppen, die mit frischen und vor Ort gemachten Nudeln gepimpt wurden. Dem Nudelmacher zuzusehen, war schon ein Erlebnis für sich. An seiner Stelle wäre ich jedoch nur ungern. Den ganzen Tag Teig ziehen?! Das wäre wohl nicht meine Berufung. Aber er lächelte die gesamte Zeit und schien so, als ob es ihm richtig Spaß machen würde. Und so schmeckten die Nudeln auch. Kein Wunder, dass dieser Stand überlaufen war und die Suppe dort wie auf einem Laufband serviert wurden. 

Die Taiwanesische Suppe hat uns so geschmacklich überzeugt, dass wir sie direkt nachmachen wollten. Und hier ist das Rezept für dich.

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Zubereitungszeit in h: 3.5

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Kalorien pro Portion: 240

Zutaten (für ca. 1.5 L Brühe):

  • 500 g Rindfleisch 

  • 4 Frühlingszwiebeln

  • 1 Karotte

  • 2 Pastinaken

  • 3 mittlere Tomaten

  • 2 Knoblauchzehen

  • 2 EL pflanzliches Öl

  • 2-3 kleine Pak Choi
  • 150 g selbstgemachte Nudeln
  • 2 EL helle Sojasauce
  • 2 EL dunkle Sojasauce

Gewürze:

  • 20 g Ingwer, frisch

  • 1 Stängel Zitronengras

  • 0,5 TL Pfefferkörner

  • 1 Sternanis

  • 2 Lorbeerblätter

  • Prise Chili Flocken

  • Salz

Zubereitung:

1. Das Fleisch unter fließendem Wasser waschen und trocknen. Anschließend in einem Topf mit etwas Öl scharf anbraten und mit 1 L Wasser aufgießen. So ca. 1,5 Stunden bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Diesen Auszug bereite ich für gewöhnlich am Abend zuvor.

2. Ingwer mit einem Löffel schälen und in ca. 2 mm dicke Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und mit dem Messer leicht zerdrücken, das Zitronengras ebenfalls zerdrücken, damit sich alle Aromen in der Suppe entfalten können.

3. Die Frühlingszwiebeln waschen, eine Hälfte in grobe Stücke schneiden. Die andere Hälfte in feine Ringe schneiden und beiseite legen (diese wird am Ende zum Garnieren verwendet). Die Tomaten waschen, Stielansatz entfernen und in grobe Stücke schneiden. Auch die Karotte und Pastinaken waschen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. 
 
4. Ingwer, Knoblauch, Zitronengras, Zwiebeln, Chilli, Tomaten, Karotten und Pastinaken in einem Schmortopf mit etwas Öl bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten schmoren. Nach ca. 2 Minuten die helle und die dunkle Sojasauce hinzufügen. Das Gemüse mit der Brühe vom Vorabend aufgießen, dabei die Brühe durch einen Sieb abgießen, damit der Schaum und Überreste nicht in die Brühe gelangen.  Weitere 500 ml Wasser samt der Gewürze (außer Salz) hinzufügen. So ca. 1,5 Stunden bei geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze köcheln lassen. 

5. Kurz bevor die Suppe fertig wird, einen Topf mit Wasser für die Nudeln aufsetzen und zum Kochen bringen. Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen, abgießen und auf kleine Suppenschälchen oder Teller verteilen.

6. Den Pack Choi waschen, halbieren und halbe Minute in einem gesalzenen Wasser blanchieren. Danach grob hacken. Die Suppe vor dem Servieren nach Belieben mit Salz abschmecken und mit Nudeln und Pak Chor servieren.

Bon Appetit!

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Häufige Fragen

Ich habe alles ausprobiert. Am besten geht es mir, wenn ich nichts esse. Entlaste ich damit den Darm?

Um eine ausreichende Nährstoffzufuhr, eine reiche Darmmikrobiota sowie eine ganzheitliche Gesundheit aufzubauen und zu erhalten, ist eine regelmäßige und Symptom-orientierte Ernährung notwendig. Der Darm und seine Bewohner brauchen die richtige Nahrung. Lass dich auf deinem Weg professionell beraten und sei geduldig. Tausche dich darüber am besten mit deinem Ernährungsberater aus oder kontaktiere mich gerne über das Formular. 

Ich habe keine festgestellten Intoleranzen. Warum vertrage ich dennoch keine frischen Milchprodukte oder ballaststoffreiche Lebensmittel?

Frische Milchprodukte enthalten höhere Mengen an Probiotika als gewohnt, sodass diese kurzfristig zu Laktoseunverträglichkeit-ähnlichen Symptomen führen können. Ähnlich verhält es sich auch bei ballaststoffreichen Lebensmitteln, die Präbiotika enthalten. Der Darm muss sich schlichtweg an die neue Bevölkerung gewöhnen. Entlasten kannst du deinen Bauch anfangs durch eine Kombination aus Gemüse und pflanzlichen Ölen (z.B. Leinöl).

Kohlsorten, Bohnen oder auch Ballaststoffe blähen auf. Wie kann ich dagegen vorgehen?

Eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig, dazu gehören auch gesunde Fette. Diese entlasten nämlich den Darm, indem sie dafür sorgen, dass die Nahrung länger im Magen verweilt. Kombiniere die Mahlzeiten daher immer mit pflanzlichen Fetten. Aber aufgepasst – auch die Menge ist wichtig. Beispielsweise bläht tiefgekühltes Kohl oder Bohnen weniger auf.

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