Würzige Blumenkohl Fritters

Blumenkohl, Bergkäse und eine Handvoll Gewürze? Ohja! Das Rezept haben meine Mama und ich spontan in New York zusammengewürfelt. Der Blumenkohl musste weg, da er schon lange im Kühlschrank hauste und sich danach sehnte, verzehrt zu werden. Die Fritters haben wir aus den Zutaten gemacht, die gerade zur Hand waren – et voilá! Zum ersten mal kreiert und direkt kööööstlich geschmeckt. Es war genau das Richtige nach unserem langen Spaziergang durch Manhattan.

Auch in New York ist die Kälte angekommen und zwang uns, einen Schal um unseren Giraffennacken zu werfen. Etwas kräftigendes, aber zugleich leichtes musste her. Die Gewürzmischung der Fritters hatte den Effekt, von innen heraus zu stärken und zu wärmen zugleich. Der Kümmel macht es zudem für alle sensiblen Bäuche bekömmlich. Die aromatischen Stoffe des Kümmels regen die Verdauung an und beseitigen Blähungen. So ist eine Prise besonders empfehlenswert in schwer bekömmlichen Gerichten mit Kohl oder Zwiebeln.

Da wir für die Fritters ausschließlich Rößchen verwendet haben, machten wir aus dem übrig gebliebenen Strunk eine Suppe. Ein Mahl war kreiert innerhalb kürzester Zeit und die ganze Familie hat sich daran erfreut. Kein Bauch ging leer aus.

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Zubereitungszeit: 40 Minuten

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Kalorien pro Fritter: 129 kcal

Zutaten (für 12 Fritters):

Für die Puffer:

  • 1 kleiner Blumenkohl
  • 1 Ei

  • 1 EL Maismehl

  • 2 EL Mehl, glutenfrei

  • 1-2 EL Semmelbrösel, glutenfrei

  • 50 g Bergkäse

  • 1 EL glatte Petersilie, fein geschnitten
  • 0,5 TL Curry

  • 0,5 TL Majoran

  • Prise Kümmel, gemahlen

  • Prise Chilli Flocken

  • Salz, Pfeffer

    Zubereitung:

    1. Blumenkohl Rößchen vom Strunk abschneiden und diese im leicht gesalzenen Wasser garen, 
    solange bis der Blumenkohl weich ist (ca. 15 Minuten). Den Blumenkohl mit einer Gabel zerdrücken.

    2. Eigelb von Eiweiß trennen. Den Bergkäse fein raspeln. Alle Zutaten bis auf Eiweiß in einem großen Topf gründlich vermischen, 
    den Teig 5-10 Minuten ruhen lassen. Die Konsistenz des Teiges sollte wie ein Brei sein, bei Bedarf können Semmelbrösel hinzugefügt werden.

    3. In der Zwischenzeit das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Masse heben.

    4. Eine beschichtete Pfanne mit etwas Öl erhitzen, mit einem Löffel kleine Puffer formen und 
    direkt in der Pfanne von beiden Seiten goldbraun braten. 

    Bon Appetit!

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    Ich habe alles ausprobiert. Am besten geht es mir, wenn ich nichts esse. Entlaste ich damit den Darm?

    Um eine ausreichende Nährstoffzufuhr, eine reiche Darmmikrobiota sowie eine ganzheitliche Gesundheit aufzubauen und zu erhalten, ist eine regelmäßige und Symptom-orientierte Ernährung notwendig. Der Darm und seine Bewohner brauchen die richtige Nahrung. Lass dich auf deinem Weg professionell beraten und sei geduldig. Tausche dich darüber am besten mit deinem Ernährungsberater aus oder kontaktiere mich gerne über das Formular. 

    Ich habe keine festgestellten Intoleranzen. Warum vertrage ich dennoch keine frischen Milchprodukte oder ballaststoffreiche Lebensmittel?

    Frische Milchprodukte enthalten höhere Mengen an Probiotika als gewohnt, sodass diese kurzfristig zu Laktoseunverträglichkeit-ähnlichen Symptomen führen können. Ähnlich verhält es sich auch bei ballaststoffreichen Lebensmitteln, die Präbiotika enthalten. Der Darm muss sich schlichtweg an die neue Bevölkerung gewöhnen. Entlasten kannst du deinen Bauch anfangs durch eine Kombination aus Gemüse und pflanzlichen Ölen (z.B. Leinöl).

    Kohlsorten, Bohnen oder auch Ballaststoffe blähen auf. Wie kann ich dagegen vorgehen?

    Eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig, dazu gehören auch gesunde Fette. Diese entlasten nämlich den Darm, indem sie dafür sorgen, dass die Nahrung länger im Magen verweilt. Kombiniere die Mahlzeiten daher immer mit pflanzlichen Fetten. Aber aufgepasst – auch die Menge ist wichtig. Beispielsweise bläht tiefgekühltes Kohl oder Bohnen weniger auf.

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