Perioden-Durchfall, Müdigkeit, schlechte Stimmung, Heißhungerattacken – welche Frau kennt’s während der Periode nicht? Diese Symptome sind nicht nur ein Zeichen dafür, dass die Hormone verrückt spielen, sondern weisen außerdem darauf hin, dass der Körper in dieser Zyklusphase viele Nährstoffe und Energie verliert. Sobald der Körper nicht mit den richtigen Nährstoffen und Energie versorgt wird, reagiert er mit den oben genannten Symptomen. Pssst, Geheimnis: Auch Schokolade kann dir während der Periode die richtigen Nährstoffe liefern.

In diesem Blogartikel gebe ich dir drei konkrete Tipps, was der Körper während der Periode braucht und wie du es ihm gibst. Außerdem versorge ich dich mit Rezeptinspirationen für die beste Ernährung gegen den Perioden-Durchfall.

Das passiert im Körper während der Periode

Jeder Zyklus beginnt mit der Regelblutung, dabei fallen alle Hormone auf ihren Tiefpunkt. Für die Kloparty sind besonders die Hormone Progesteron und Prostaglandine verantwortlich. Das Progesteron sorgt in der zweiten Zyklushälfte nämlich dafür, die Spannung in der Gebärmutter aufzubauen, damit sich das potenzielle Embryo einnisten kann. Sobald die Periode einsetzt, fällt das Progesteron ab und damit löst sich auch die Spannung – so wird aus dem Blähbauch Durchfall. Die Prostaglandine sorgen zusätzlich für Kontraktionen im Uterus, damit die überflüssige Gebärmutterschleimhaut abtransportiert wird. Diese Kontraktionen übertragen sich auf den Darm. Die Verdauung wird dadurch beschleunigt.

Das kannst du tun

Die gute Nachricht ist, mit der richtigen Ernährung kann man den Körper gezielt unterstützen und den typischen Periodenbeschwerden vorbeugen. So geht’s:

TIPP 1: Fülle deine Nährstoffspeicher auf

Während der Regelblutung gehen (auch wegen des Durchfalls) vermehrt Vitamine und Mineralstoffe verloren. Dazu gehören besonders die Nährstoffe Zink und Eisen. Aber auch Magnesium und Vitamin A sind während der Menstruation wichtig. Beispielsweise kann ein Eisenmangel zu starker Müdigkeit, ungewöhnlichen Essgelüsten und auch Verdauungsbeschwerden führen.

Fülle also diese wichtigen Mikronährstoffe mit Ernährung reich an Eisen, Zink, Magnesium und Vitamin A auf, um genau diesen Beschwerden entgegenzusteuern auf orthomolekularer Ebene entgegenzusteuern. Übrigens ist dunkle Schokolade aufgrund des hohen Kakaoanteils und damit der Nährstoffe Kalium, Magnesium und Eisen eine tolle Nährstoffquelle während der Periode.

Dieses Rezept liefert außerdem viel Eisen, Magnesium und Zink:
Himbeer-Energyballs mit Hanfsamen 

Mit diesem Rezept füllst du deinen Vitamin A auf, der die Leber bei der Verarbeitung von Hormonen unterstützt:
Marokkanischer Möhren-Quinoa-Salat

 

TIPP 2: Stärke deinen Darm mit pro- & präbiotischen Lebensmitteln

Die Aktivität deines Darms ist während der Menstruation aufgrund der beteiligten Hormone beschleunigt. Das bringt wiederum die Darmbakterienvielfalt durcheinander, die die Verdauung, Verträglichkeit, Appetit und Hunger, ja sogar auch die Psyche durcheinanderbringen kann. Es ist wie ein Teufelskreis, den man aber genau an dieser Stelle unterbrechen kann.

Und zwar: Füttere den Darm mit neuen Darmbakterien und Ballaststoffen (= Präbiotika) und baue dadurch die Vielfalt für einen stabilen Darm und einen entspannten Zyklus auf. Sowohl körperlich als auch mental!

Dieses Rezept liefert ausreichend Pro- & Präbiotika:
Thymian-Hummus-Suppe mit Feta

 

TIPP 3: Wärme deinen Körper mit wärmenden Gerichten

Wärmflasche ist ein häufiger Begleiter während der Menstruation. Aber warum unterstützt man den Körper nicht auch mit wärmenden Gerichten? Während der Menstruation verliert dein Körper Energie und damit auch Wärme. Gib ihm genau das wieder zurück!

Greife während dieser eher kalten Zyklusphase auf wärmende Gerichte wie Suppen, Eintöpfe und Aufläufe zurück. Es gibt auch besondere Kräuter und Adaptogene wie Thymian, Rosmarin und Ingwer, die laut der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) auf den Körper wärmend wirken.

Dieses Rezept ist aufgrund der wärmenden Kräuter und Adaptogene besonders gut während der Menstruation:
Ingwer-geküsstes-Wurzelgemüse

Besonders für Frauen mit chronischen Darmbeschwerden, Darmerkrankungen (CED, Reizdarm, Gastritis) sowie hormonellen Beschwerden oder Erkrankungen wie Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion, Hashimoto und Endometriose, eignet sich mein E-Book als eine natürliche, ganzheitliche Unterstützung für Hormon- & Darmbalance.

Über mich

Hallo, mein Name ist Dominika!

Ich bin Ernährungswissenschaftlerin mit Vertiefung Ernährungsmedizin &             -Psychologie und ich begleite Frauen zur ausgeglichenen Hormon- & Darm-balance mit meiner Ganzheitlichen Ernährungstherapie.

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Ich habe alles ausprobiert. Am besten geht es mir, wenn ich nichts esse. Entlaste ich damit den Darm?

Um eine ausreichende Nährstoffzufuhr, eine reiche Darmmikrobiota sowie eine ganzheitliche Gesundheit aufzubauen und zu erhalten, ist eine regelmäßige und Symptom-orientierte Ernährung notwendig. Der Darm und seine Bewohner brauchen die richtige Nahrung. Lass dich auf deinem Weg professionell beraten und sei geduldig. Tausche dich darüber am besten mit deinem Ernährungsberater aus oder kontaktiere mich gerne über das Formular. 

Ich habe keine festgestellten Intoleranzen. Warum vertrage ich dennoch keine frischen Milchprodukte oder ballaststoffreiche Lebensmittel?

Frische Milchprodukte enthalten höhere Mengen an Probiotika als gewohnt, sodass diese kurzfristig zu Laktoseunverträglichkeit-ähnlichen Symptomen führen können. Ähnlich verhält es sich auch bei ballaststoffreichen Lebensmitteln, die Präbiotika enthalten. Der Darm muss sich schlichtweg an die neue Bevölkerung gewöhnen. Entlasten kannst du deinen Bauch anfangs durch eine Kombination aus Gemüse und pflanzlichen Ölen (z.B. Leinöl).

Kohlsorten, Bohnen oder auch Ballaststoffe blähen auf. Wie kann ich dagegen vorgehen?

Eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig, dazu gehören auch gesunde Fette. Diese entlasten nämlich den Darm, indem sie dafür sorgen, dass die Nahrung länger im Magen verweilt. Kombiniere die Mahlzeiten daher immer mit pflanzlichen Fetten. Aber aufgepasst – auch die Menge ist wichtig. Beispielsweise bläht tiefgekühltes Kohl oder Bohnen weniger auf.

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