Chronisch entzündliche Erkrankungen wie Rheuma, Psoriasis, Neurodermitis oder auch Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und Reizdarm verlaufen meist schubweise. Unter einem Schub versteht eine zunehmende und auch plötzlich auftretende Verschlechterung der krankheitsspezifischen Symptomatik, die über mehrere Tage oder gar Wochen anhält. Ein Schub ist gleichzeitig ein Zeichen für eine neue oder sich ausdehnende Entzündung. 

Entzündungen können im Körper an verschiedenen Orten stattfinden und dort angreifen. Dabei handelt es sich um eine überschießende Immunreaktion des Körpers:

Bei rheumatischen Erkrankung sind Gelenke, bei Psoriasis und Neurodermitis die Haut, bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa der Darm. Doch die Entzündungen können sich auch außerhalb dieser Gewebe manifestieren, so sind häufige Belgieterkrankungen auch Entzündungen an Augen, Herz, Lunge, Blutgefäße oder Nerven. 

Eine Entzündungsreaktion ist dabei zunächst ein Schutzmechanismus des Körpers, das zum Ziel hat, geschädigtes Gewebe strukturell und funktionell wiederherzustellen. Wird diese komplexe Reaktion nicht korrekt terminiert, kann es folglich zu chronischen Entzündungen kommen.

 

Die 5 Kardinalsymptome einer Entzündungsreaktion sind:

  • calor (Hitze = Fieber)
  • dolor (Schmerz)
  • rubor (Rötung)
  • tumor (Schwellung) 
  • functio laesa (eingeschränkte Funktion).

Dabei sind an einer Entzündung verschiedene Abwehrzellen beteiligt. Sie setzen unterschiedliche Entzündungsmediatoren (von „mediator“, lat. = Mittler) frei und führen dazu, dass sich beispielsweise kleine Gefäße im Gewebe weiten und dadurch mehr Blut zu „dieser Verletzung“ gelangen kann. Zu diesen Entzündungsmediatoren gehören beispielsweise die Gewebehormone Bradykinin und Histamin. Mit dem Blut gelangen auch weitere Abwehrzellen in das entzündete Gewebe und unterstützen die Heilung. Diese Gewebehormone bewirken, dass Nerven gereizt und Schmerzsignale an das Gehirn gesendet werden. Auch dies ist eine Schutzfunktion: Denn wenn die Entzündung schmerzt, ist das lediglich ein Signal dafür, die betroffene Stelle zu schonen.

Eine Entzündung kann für den Körper also sehr hilfreich und auch lebensrettend sein, doch wenn diese über einen längen Zeitraum stattfindet, kann sie auch schädlich sein. Bei bestimmten Erkrankungen richtet sich das Abwehrsystem versehentlich gegen körpereigene Zellen und es treten schädliche Entzündungsreaktionen auf. Hierzu gehören besonders die oben genannten Erkrankungen (Rheuma, Psoriasis, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen usw.). Diese Erkrankung sind meist multifaktoriell bedingt und die Auslöser dafür können verschieden sein, auch wenn man sich in der Wissenschaft dessen noch nicht zu 100% sicher ist. Achtsamkeit, Stressreduktion, ausreichend Schlaf und entzündungshemmende Ernährung kann aber diesen Prozesse entgegenwirken. 

Deshalb ist eine ganzheitliche Herangehensweise bei chronischen Erkrankungen das A&O. In meiner ganzheitlichen Therapie wirst du mit entzündungshemmender Ernährung, therapeutischer Bewegung und mentalem Coaching gleichzeitig begleitet. Lass uns unverbindlich miteinander sprechen und schauen, welcher Therapieablauf am sinnvollsten für dich ist. Buche hier ein kostenloses Kennenlerngespräch, das ca. 30 Minuten dauert. 

Über mich

“Hallo, mein Name ist Dominika!

Ich bin Ernährungswissenschaftlerin und habe seit mehreren Jahren meine Spezialisierung im Bereich “Darmgesundheit”. 

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Häufige Fragen

Ich habe alles ausprobiert. Am besten geht es mir, wenn ich nichts esse. Entlaste ich damit den Darm?

Um eine ausreichende Nährstoffzufuhr, eine reiche Darmmikrobiota sowie eine ganzheitliche Gesundheit aufzubauen und zu erhalten, ist eine regelmäßige und Symptom-orientierte Ernährung notwendig. Der Darm und seine Bewohner brauchen die richtige Nahrung. Lass dich auf deinem Weg professionell beraten und sei geduldig. Tausche dich darüber am besten mit deinem Ernährungsberater aus oder kontaktiere mich gerne über das Formular. 

Ich habe keine festgestellten Intoleranzen. Warum vertrage ich dennoch keine frischen Milchprodukte oder ballaststoffreiche Lebensmittel?

Frische Milchprodukte enthalten höhere Mengen an Probiotika als gewohnt, sodass diese kurzfristig zu Laktoseunverträglichkeit-ähnlichen Symptomen führen können. Ähnlich verhält es sich auch bei ballaststoffreichen Lebensmitteln, die Präbiotika enthalten. Der Darm muss sich schlichtweg an die neue Bevölkerung gewöhnen. Entlasten kannst du deinen Bauch anfangs durch eine Kombination aus Gemüse und pflanzlichen Ölen (z.B. Leinöl).

Kohlsorten, Bohnen oder auch Ballaststoffe blähen auf. Wie kann ich dagegen vorgehen?

Eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig, dazu gehören auch gesunde Fette. Diese entlasten nämlich den Darm, indem sie dafür sorgen, dass die Nahrung länger im Magen verweilt. Kombiniere die Mahlzeiten daher immer mit pflanzlichen Fetten. Aber aufgepasst – auch die Menge ist wichtig. Beispielsweise bläht tiefgekühltes Kohl oder Bohnen weniger auf.

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